Die Stadt liegt zwischen den Hansestädten Rostock und Wismar und mit bis zu 80 m ü. NN für die Nähe zur ca. 10 km entfernten Ostsee ungewöhnlich hoch. Grund dafür ist der sich zwischen Kühlungsborn an der Küste und Kröpelin erstreckende waldreiche Höhenzug der Kühlung, der im Diedrichshagener Berg eine Höhe von 129,7 m ü. NN erreicht.

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1177 als Crapelin. Das Kirchdorf wurde als Doberaner Klosterbesitz 1186 ausgewiesen. Aus einem deutschen Dorf bei der alten slawischen Siedlung entstand eine in Ost-West-Richtung ausgerichtete regelmäßige Stadtanlage. In einer Schenkungsurkunde des Fürsten Heinrich Borwin III. wurde Kröpelin erstmals am 25. August 1250 als Stadt bezeichnet. Die Verleihung des lübischen Stadtrechts wird für das Jahr davor, also 1249, angenommen. Daher entschied man sich die runden Stadtjubiläen jeweils ein Jahr zuvor zu feiern, so 1999 die 750-Jahrfeier.

Die Stadtkirche ist ein Backsteinbau – teils mit Feldsteinsockel – aus dem 13. Jahrhundert. Das breitere und höhere Langhaus aus dem 14. Jahrhundert hat in seinen drei Jochen ein Kreuzrippengewölbe.

Innenstadt und Rathaus wurden im Rahmen der Städtebauförderung seit 1991 gründlich saniert.


Kultur und Sehenswürdigkeiten


  • Von 1996 bis 2011 befand sich das Stadtmuseum im Rathaus. Es ist seit 2011 in der Stadtbibliothek untergebracht.
  • „Versenkbare“ Windmühle (1904) in Kröpelin. Wenn man mit dem Auto vom Markt in Kröpelin in Richtung Bad Doberan fährt, entsteht der Eindruck, die Mühle, eine Galerieholländer-Windmühle, verschwinde in den Boden und tauche wieder auf (eine optische Täuschung aufgrund der Landschaftsverhältnisse (Hügel und Senke)). Nördlich davon eine weitere Erdholländermühle (1876) ohne Flügel und Windrose als Wohnung.
  • Das 2003 bis 2007 sanierte Herrenhaus Wichmannsdorf (Architekt: Paul Korff).
  • Seit 1996 findet in Schmadebeck jährlich der Dorfrock statt, bei dem vor allem bekannte Ostrock-Bands auftreten.